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Steinbeis-Beratungszentrum Wissensmanagement

Zwei Drittel der deutschen Manager rechnen mit mehr Jobs durch neue Technologien

28.01.2020

Das Schritthalten mit der Digitalisierung stellt sowohl Unternehmen als auch jeden einzelnen Mitarbeiter vor neue, fordernde Aufgaben. Die aktuelle Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt, dass es sich lohnt, diese Herausforderungen anzunehmen: 64 % der befragten CFOs, CIOs und Führungskräfte denken, dass 2020 durch neue Technologien mehr Arbeitsplätze für festangestellte Mitarbeiter geschaffen werden als verloren gehen. Die Hälfte davon geht sogar von einem deutlichen Anstieg aus.

Technologie als Chance für Arbeitnehmer

Für das Finanz- und Rechnungswesen geben die befragten CFOs an, dass sie die größten Schwierigkeiten haben, qualifizierte Bewerber für das Finanzmanagement (32 %), die Finanzplanung (31 %) und die Geschäfts-/Finanzanalyse (30 %) zu finden. Während im Finance-Bereich die Top drei mit knapp einem Drittel relativ gleichauf liegen, zeigt sich in der IT ein klarer Spitzenreiter. 41 % der befragten CIOs nennen die Besetzung von Stellen in der IT-Security als größte Herausforderung. Die Digitalisierung (26 %) und Cloud-Technologie (22 %) folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Positive Auswirkungen für Manager mit Personalverantwortung

Personalverantwortliche stellen aber nicht nur Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt aufgrund des Einsatzes neuer Technologien fest, sondern ebenfalls auf ihre eigene Rolle. Fast drei Viertel der Manager (73 %) geben an, dass ihre eigene Arbeit in den vergangenen drei Jahren positiv beeinflusst wurde. Besonders gut hat sich die persönliche Produktivität (41 %) entwickelt. Darüber hinaus sieht ein Drittel (33 %) eine Verbesserung der strategischen und planerischen Fähigkeiten und 32 % treffen nun schnellere und stärker datengetriebene Entscheidungen.

"Die positiven Auswirkungen neuer Technologien zu erkennen und anzunehmen ist wichtig. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Tempo des digitalen Wandels eher noch zunehmen wird", so Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France. "Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen ihre digitalen Kompetenzen fortlaufend entwickeln und anpassen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und unterstützt Unternehmen bei der Mitarbeiterentwicklung und somit -bindung. Denn nur mit den passenden Fähigkeiten und dem richtigen Team, können Manager ihre Prioritäten für 2020 mit einem umfassenden Ansatz umsetzen."

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Die Digitalisierung in der Gastronomie vorantreiben

23.01.2020

Die Digitalisierung ist ein Prozess, der seit Jahren unaufhaltsam durch die Wirtschaft der gesamten Welt zieht. Wer nicht mithalten kann, verliert. Denn in der heutigen Zeit sind Kunden und Kundinnen, Nutzer und Nützerinnen nicht mehr so aufnahmefähig für Außenwerbung wie früher, sie nehmen sich keine Zeit mehr, um schnell nach Ihren Öffnungszeiten vor Ort zu fragen und auch das Angebot soll stetig digital abrufbar sein. Besonders in der Gastronomie ist die Digitalisierung wichtig. Denn hier hinken viele, vor allem kleine Betriebe, noch schwer nach. Der Zeiger der Zeit bewegt sich stetig fort, weswegen sich viele Gastronomen fragen, wie auch Sie Ihren Betrieb an die heutigen Standards der Digitalisierung anpassen können.

Bildquelle: (C) mohamed Hassan auf Pixabay

Die Definition der Digitalisierung

Bevor Sie nun beginnen sich zu fragen wie auch Sie Ihren Betrieb schneller digitalisieren können, solle der Begriff geklärt sein. Digitalisierung ist der Wandel, der in der Gesellschaft ausgelöst wird, da immer mehr Bereiche des Alltages technologische Unterstützung erfahren. So beispielsweise in der Wirtschaft, der Kultur und Bildung aber auch in der Politik. Zudem geht es gezielt für Unternehmen um die Präsenz in den digitalen Medien. Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter sind hierbei die Spitzenreiter.

Ihr Unternehmen sollte daher nicht nur durch Werbung in der Realität, sondern auch in der virtuellen Welt auffallen Gäste müssen durch Besonderheiten Specials und Angebote schon von Zuhause aus neugierig gemacht werden.

Ein Beispiel aus dem Gastronomiebedarf

Ein besonders gutes Beispiel aus dem Bereich der Gastronomie ist Gastprodo. In diesem Onlineshop finden Sie jeglichen Bedarf für Ihre Küche. Von Küchenmöbeln über Gläser bis hin zu Warmhaltevorrichtungen für Ihre Cateringaufträge können Sie bei diesem Online Shop alles bestellen. Sie müssen sich dafür keine Zeit nehmen, um einen Laden zu besuchen, sondern erledigen den Einkauf mit wenigen Klicks von Zuhause aus. Dieses Konzept zeigt auf, was die Digitalisierung von den Unternehmen erwartet. Von Zuhause aus schon die wichtigsten Aktivitäten durchführen können. Ebendies sollten auch Sie Ihren Kunden und Kundinnen bieten können.

So digitalisieren Sie Ihre eigene Gastronomie

Ein Online Shop ist für Ihre Gastronomie sicherlich nicht die richtige Lösung, um den Zeichen der Zeit zu folgen. Doch es gibt viele Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen, sich in der Welt der digitalen Prozesse schneller zu etablieren. Viele Gäste möchten einfach, unkompliziert und ohne lang Wartezeiten eine Reservierung ausführen. Dabei kann Ihnen die Digitalisierung behilflich sein. Wenn Sie früher Reservierungen ausschließlich über das Telefon angenommen haben, könne Sie heute ein Datensystem auf Ihrer Webseite etablieren. Hierüber können sich die Gäste einen Termin mit Uhrzeit aussuchen, zu dem Sie gerne bei Ihnen speisen möchten. Im Handumdrehen erfahren Sie im System, dass sich Gäste ankündigen und die Gäste erhalten sofort die Bestätigung der Reservierung.

Doch bevor der Gast eine Reservierung bei Ihnen auslöst, wird er sicherlich die Speisekarte einsehen wollen. Denn leckere Gerichte sowie gute Getränke locken die meisten Menschen zu Ihnen. Viele Menschen sind jedoch heute nicht mehr bereit, das Restaurant zu besuchen, um einen Blick in die Speisekarte zu werfen. Vielmehr wird heute von Zuhause aus erst einmal das breite Angebot geprüft, bevor die Entscheidung für oder gegen ein Restaurant fällt. Dies sollte Ihnen Anlass dazu geben, die Speisekarte online zugängig zu machen. In regelmäßigen Abständen sollten Sie Neuerungen veröffentlichen, um den Gästen immer wieder zu zeigen, dass Sie aktiv auf der Webseite arbeiten.

Sehr schön ist es, wenn Sie nicht nur eine PDF-Datei der Speisekarte hochladen, sondern vielmehr eine virtuell umblätterbare Datei gestalten.

Um sagenhafte Gerichte zu zaubern, dürfen Ihnen wichtige Zutaten nicht fehlen. Doch was tun, wenn sich der Bestand langsam dem End neigt? Sicherlich ist Ihnen klar, dass Sie eine Bestellung für neue Produkte auslösen müssen. Doch hier können Sie die Digitalisierung nutzen, indem diese das Einkaufen übernimmt.

Klassische Werbung im Digitalzeitalter

20.01.2020

In der heutigen, digitalen Zeit boomt Werbung in den verschiedenen Online-Medien. Vor allem über SEO-Texte (Suchmaschinen-optimierte-Texte) oder auch in den Sozialen Medien. Doch von vielen Menschen wird diese Werbung heute kaum mehr wahrgenommen. Werbung ist zu einem ständigen Begleiter im Internet geworden, sodass Verbraucher schon eine scheinbare Blindheit hierfür entwickelt haben. Wenn Sie sich also fragen, wie Sie Ihr Unternehmen optimal bewerben können und dies auch noch offline, sollen Ihnen die folgenden Tipps Hilfestellung bieten.

Bildquelle: (C) Muhammad Ribkhan auf Pixabay

Personalisierte Mailings bringen Erfolg

Unter Mailing wird gedruckte Werbung per Post verstanden. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um die gängigen Prospekte, welche Ihre Produkte in den Vordergrund heben sollen. Vielmehr geht es darum, den Kunden durch direkte, persönliche Ansprache auf Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen. So haben sich verschiedene Mailingformate besonders bewährt. Dazu gehört auch das Postkartenmailing oder ein Mailing im Format DIN-lang. Diese personalisierte Werbung fällt dem Verbraucher direkt am Briefkasten positiv auf, da sie sich bereits durch das hochwertige Material und die kreative Gestaltung von den gängigen Werbungen abhebt. Besondere Mailing Formate bieten neben besten Materialien und Veredelungsmöglichkeiten auch die Möglichkeit, Werbebotschaften als Selfmailer zu versenden. Diese Mailings werden ohne Briefumschlag versandt; durch spezielle Verschlusstechniken verpackt sich das Mailing sozusagen selbst.

Werbeplakate sinnvoll gestalten und positionieren

Sollten Sie weiterhin auf Werbeplakate setzen, gilt es, den perfekten Spot zu finden. Werbeplakate galten in früheren Zeiten als absolute Spitzenreiter in der Marketingbranche. Doch heute hat sich das Bild gewandelt. Denn Plakate müssen sich von der Umgebung abheben und aktiv vom Nutzer wahrgenommen werden. Meist sind Menschen mit dem Straßenverkehr so stark beschäftigt, dass sie aus dem fahrenden Auto heraus Plakate kaum mehr wahrnehmen. Umso mehr, wenn die Werbeaussagen nicht besonders kreativ und plakativ dargeboten werden. Vielmehr richtet sich heute beim Einkaufen der Blick weg von der Umwelt, direkt auf das Smartphone.

Der Anschlagplatz für Plakate muss daher präzise sowie wohldurchdacht sein. Wo treffen Sie Ihre Zielgruppe? Wann sind Ihre Kunden überhaupt in der Stadt unterwegs? Wann schauen sich Ihre Kunden Plakate an?

Bitte beachten: Plakate, die an Anschlagstellen mit Vorbeifahrsituationen hängen, müssen mit kurzen, prägnanten Werbeaussagen und einprägsamen Bildern glänzen. Plakate, die an Anschlagstellen hängen, wo Menschen sich eher in Verweildauer-Situationen befinden, dürfen dagegen gerne ausführlichere Botschaften transportieren.

Nützliche Geschenke erfreuen die Kundschaft

Zu guter Letzt möchten wir das altbekannte Werbegeschenk mit ins Spiel bringen, um eine schnelle sowie intensive Kundenbindung zu erreichen. Werbegeschenke sind nach wie vor gefragt - ob nach dem Einkauf als kleines Extra Dankeschön oder in der Neukundenwerbung. Begehrt sind Werbegeschenke, die hübsch sind und einen Mehrwert in den Alltag des Kunden bringen. Entscheiden Sie sich für Produkte, die jeder Kunde benötigt, zum Beispiel ein Metermaß, der allseits beliebte Kugelschreiber, einen Flaschenöffner oder eine kleine Leckerei. Wenn Ihr Logo und Ihr Claim auf den Produkten steht und der Kunde das Geschenk mit einem schönen Einkaufserlebnis verknüpfen kann, wird dies jedes Mal positiv abgespeichert, wenn der Gegenstand in Benutzung ist. Dies stellt unterbewusst eine ganz besondere Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kunden her.

Achten Sie immer darauf, dass das Werbegeschenk zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Ausrichtung und Ihren Produkten oder Dienstleistungen passt. Auch die Jahreszeit spielt manchmal eine nicht zu unterschätzende Rolle. So eignet sich Schokolade im Sommer eher weniger, vielmehr sind hier Gummibärchen oder Minzpastillen eine willkommene Alternative.

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