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Steinbeis-Beratungszentrum Wissensmanagement

Cyberattacken auf deutsche Industrie nehmen stark zu

15.10.2018

Die deutsche Industrie steht immer häufiger im Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Für gut acht von zehn Industrieunternehmen (84 Prozent) hat die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark. Das ist das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom, für die 503 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche quer durch alle Industriebranchen repräsentativ befragt wurden. „Die deutsche Industrie steht unter digitalem Dauerbeschuss – von digitalen Kleinkriminellen über die organisierte Kriminalität bis zu Hackern im Staatsauftrag“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Qualität und Umfang der Cyberangriffe werden weiter zunehmen.“

So prognostizieren 82 Prozent der befragten Industrieunternehmen, dass die Anzahl der Cyberattacken auf ihr Unternehmen in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich zunehmen wird. Vier von zehn (41 Prozent) gehen davon aus, dass die Angriffe sogar stark zunehmen werden. Nur 15 Prozent schätzen, dass die Zahl der Angriffe künftig unverändert bleiben wird. „Die Unternehmen müssten jetzt ihre technischen, organisatorischen und personellen Sicherheitsvorkehrungen verstärken“, sagt Berg.

Erste Großunternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz

Vor allem bei technischen Sicherheitsmaßnahmen sind viele Industrieunternehmen schon aktiv geworden. Jedes befragte Unternehmen (100 Prozent) setzt bereits jeweils auf Passwortschutz auf allen Geräten, Firewalls sowie Virenscanner und lässt regelmäßig Backups für Daten erstellen. Dagegen führt nur ein Viertel (24 Prozent) Penetrationstests durch, bei denen Angriffe simuliert werden, um Schwachstellen zu entdecken, bevor es zum Ernstfall kommt. Jedes fünfte Industrieunternehmen (20 Prozent) hat sogenannte Intrusion Detection Systeme im Einsatz. Immerhin jedes zwanzigste Großunternehmen setzt heute bereits Künstliche Intelligenz für die IT-Sicherheit ein. So nutzen 5 Prozent der Unternehmen ab 500 Mitarbeitern KI oder Maschinelles Lernen, um sich gegen Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage zu schützen. Für 84 Prozent der Gesamtindustrie ist dies hingegen noch kein Thema.

Im Bereich der organisatorischen Sicherheit haben 80 Prozent der Industrie klare Regeln für den Umgang mit schützenswerten Informationen für sich definiert. Die Hälfte hat jeweils eine Clean-Desk-Policy im Einsatz (50 Prozent) und lässt die eigene Sicherheit zertifizieren (49 Prozent). Für eine personelle Sicherheit lassen sechs von zehn Befragten (59 Prozent) sogenannte Background-Checks bei potenziellen Mitarbeitern für sensible Positionen durchführen. Ebenso viele Unternehmen schulen ihre Mitarbeiter zu Sicherheitsthemen (59 Prozent) oder haben einen Sicherheitsverantwortlichen bestellt (58 Prozent). Berg: „Unternehmen müssen eine Sicherheitskultur im Betrieb etablieren. Gerade durch Mitarbeiterschulungen lässt sich die Sicherheit im Unternehmen einfach und nachhaltig verbessern.“

Erst kürzlich hatte Bitkom Daten zum Wirtschaftsschutz in der Industrie vorgestellt. Danach ist der Industrie durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage in den vergangenen zwei Jahren ein Gesamtschaden von 43,4 Milliarden Euro entstanden. Sieben von zehn Industrieunternehmen (68 Prozent) sind in diesem Zeitraum Opfer geworden, jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) vermutet dies.

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Studie: Jede Zweite sieht Defizite beim Wissensmanagement

12.10.2018

Nur knapp die Hälfte der Büroangestellten empfindet den Wissensaustausch in ihrem Unternehmen als strukturiert. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Statistikportals statista in Auftrag von KYOCERA Document Solutions hervor. 22 Prozent der Befragten gaben darin an, dass der Wissensaustauch in ihrem Betrieb nicht effizient erfolgt. Im Personal-Bereich ist die Unzufriedenheit sogar am höchsten.

Im Informationszeitalter nimmt der schnelle und effiziente Austausch von Wissen eine wichtige Rolle ein. Das Wissensmanagement verfolgt dabei das Ziel, das im Unternehmen vorhandene Wissen nutzbar zu machen. Hier besteht jedoch in vielen Betrieben Verbesserungsbedarf, wie die von KYOCERA Document Solutions in Auftrag gegebene Studie „Wissensmanagement im Mittelstand“ ergab, in deren Rahmen insgesamt rund 1.600 Büroangestellte in Deutschland und Österreich befragt wurden.

Demnach empfinden nur 46 Prozent der Angestellten den Wissensaustausch in ihrem Unternehmen als strukturiert. So verbringen 42 Prozent der Befragten täglich mehr als 30 Minuten damit, für sie relevante Informationen zu finden. Besonders in den Bereichen Personal bzw. Aus- und Weiterbildung ist das Potenzial für Verbesserungen am größten: Hier attestierten 58 Prozent der Befragten, dass der Wissensaustausch in ihrem Unternehmen verbessert werden sollte.

Gefahr durch Wissensverlust

Besonders kritisch ist dabei das Thema Wissensverlust: So gaben 38 Prozent der Befragten an, dass viele oder sogar alle Informationen verloren gingen, wenn sie sofort das Unternehmen ohne Übergabe verlassen würde. Auf diese Weise würde den Unternehmen ein großer Schaden entstehen, wie Frank Strotmann, Senior Business Analyst DMS/ECM bei KYOCERA Document Solutions Deutschland, weiß: „Transparente Informationsprozesse sind ein wichtiger Schlüssel, um am Markt langfristig erfolgreich zu sein. Dies ist vielen Firmen zwar bewusst. Allerdings hat unsere Studie gezeigt, dass es oftmals an Strategien bzw. modernen Technologien mangelt, um das vorhandene Wissen optimal zu nutzen.“ Er rät Unternehmen zur Überprüfung der Art und Weise, wie Wissen im Unternehmen erstellt, weitergeleitet und abgelegt wird.

Klare Mehrheit wünscht sich Software fürs Wissensmanagement

Frank Strotmann: „Ein wirkungsvoller Weg, Wissen abteilungs- oder unternehmensweit zur Verfügung zu stellen, sind Dokumentenmanagement-Systeme (DMS). Diese verfügen über Suchfunktionen, mit der sich benötigte Informationen in Sekundenschnelle finden lassen. 73 Prozent der von uns befragten Angestellten gab dabei an, dass sie die Einführung einer solchen Software zum Teilen und Erhalten von Wissen begrüßen würden.“

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Treasurize – der B2B Online Marktplatz für den Ein- und Verkauf von Wissen und Wissensaustausch

09.10.2018

Wissensaustausch ist eines der Zukunftsthemen für Unternehmen. Beide Sichtweisen des Austauschs spielen dabei eine zentrale Rolle. Für Unternehmen sind eine schnelle und zuverlässige Beschaffung von externem Wissen sowie ein unkomplizierter und gewinnorientierter Vertrieb von eigenem Wissen zukünftige Erfolgsfaktoren.

Wissen als Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen

Dieser Austausch von Wissen findet bisher allerdings noch viel zu selten statt. Deswegen wurde Anfang Juli 2018 der B2B Online Marktplatz Treasurize (www.treasurize.de) gestartet. Treasurize bietet Unternehmen sowohl die Chance benötigtes Wissen zu beschaffen, als auch vorhandenes Wissen anderen Unternehmen anzubieten. Und das komplett kostenlos – es fallen keinerlei Gebühren an, nur im Erfolgsfall ist eine Provision in Höhe von 10 % an Treasurize zu entrichten.

Funktionsweise von Treasurize

Treasurize stellt den Marktplatz zur Verfügung, übernimmt alle relevanten Prozesse und garantiert dabei Käufern und Verkäufern einen einfachen, reibungslosen Ablauf.

Welche Produkte und Dienstleistungen gibt es auf Treasurize?

Es gibt vielfältige Produkte und Dienstleistungen, die auf Kundenwunsch stetig erweitert werden. Der Fokus liegt auf Markt-/Branchenstudien, Themen-/Länderdossiers, Software, e-Learning, Dienstleistungen und Seminaren.

Welchen Nutzen hat Treasurize?

  • Steigerung des Umsatzes ohne Risiko (Verkäufer)

Treasurize bietet Unternehmen die Möglichkeit ihren Umsatz zu steigern – unabhängig davon, ob Unternehmen bereits in den bei Treasurize verfügbaren Geschäftsbereichen aktiv sind oder dadurch erste neue potentielle Geschäftsbereiche und -möglichkeiten für sich entdecken! Und das ohne unternehmerisches Risiko, da Treasurize komplett kostenlos ist und nur im Erfolgsfall eine Provision in Höhe von 10 % entrichtet wird.

  • Verbesserung der Mitarbeiterauslastung (Verkäufer)

Treasurize bietet die Unternehmen Möglichkeit die Auslastung ihrer Mitarbeiter zu verbessern – Unternehmen können Ihre Mitarbeiter bei Auslastungsschwankungen einfach im Rahmen von Dienstleistungen anderen Unternehmen anbieten. Die möglichen Einsatzzeiten können zwischen einer Stunde bis hin zu wenigen Tagen variieren.

  • Vereinfachung der Einkaufsprozesse (Käufer)

Treasurize bietet Unternehmen vielfältige Produkte und Dienstleistungen aus den wichtigsten (betriebswirtschaftlichen) Themenbereichen. Somit benötigen Unternehmen nicht mehr verschiedene Websites, Online-Shops, Dienstleister etc., sondern nur noch eine Plattform.

  • Steigerung der Bekanntheit

Treasurize bietet Unternehmen die Möglichkeit ihre Bekanntheit zu steigern – einerseits werden die eingestellten Produkte & Dienstleistungen auf dem Marktplatz gesehen, andererseits haben Unternehmen die Möglichkeit sich mit einem Unternehmensprofil und einem eigenen Online-Shop zu repräsentieren.

  • Verbesserung von Wissens- und Erfahrungsaustausch

Treasurize bietet Unternehmen die Möglichkeit sich über alle wichtigen Themen auszutauschen – und das in verschiedenen Formen und Formaten, entweder in allgemein zugänglichen Foren oder branchen-, bzw. unternehmensbezogenen, abgeschlossenen Gruppen.

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Aktuelles

  • Cyberattacken auf deutsche Industrie nehmen stark zu
  • Studie: Jede Zweite sieht Defizite beim Wissensmanagement
  • Treasurize – der B2B Online Marktplatz für den Ein- und Verkauf von Wissen und Wissensaustausch
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